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Neuigkeiten

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Mai 2019 

 

Ist Weidetierhaltung noch möglich? 

 

Mahnwache für den angepassten Bestand des Wolfes! 

 

Am Freitag, den 10.05.2019 laden der Schafzüchterverband, der landwirtschaftliche Verein Hemmelte und die Jägerschaft Hemmelte um 19:30 Uhr zum Dorfkrug nach Hemmelte ein. Jürgen Gottke-Krogmann (WNoN-Weidetierhalter Deutschland) wird als Sprecher zur Verfügung stehen. 

 

Alle, die mit und in der Natur leben, sind herzlich eingeladen. 

 

Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt! 

 

 

 

 

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April 2019 

 

Praktikernetzwerk Wirtschaftsdünger startet - Landwirte gesucht! 

 

Das Praktikernetzwerk im Oldenburger Münsterland soll an praktischen Betriebsbeispielen zur Lösung der Nährstofffrage beitragen. Landwirte aus der Region, die ein Teilnahmeinteresse haben, können sich gerne melden.

 

 

Öffentliche Informations-  und Auftaktveranstaltung zum Praktikernetzwerk

 

Wann: 25.04.2019 um 13:30 Uhr 

Wo: Gaststätte Tiemerding, Essener Str. 19, 49456 Bakum

 

Programm:
1. Begrüßung
2. Aktuelle politische Entwicklungen (KLV Vechta/ Cloppenburg)
3. Vorstellung Praktikernetzwerk (Matthias Quaing, ISN)
4. Gülle effektiv aufbereiten – Welche Techniken sind geeignet? (Hans-Jürgen Technow, LWK Niedersachsen)
5. Praktikerbericht: Verfahren der biologischen Gülleaufbereitung auf dem Betrieb (Winfried Kläne-Menke)

Moderation Dr. Karl-Heinz Tölle, ISN-Projekt GmbH

 

Wenn Sie an der Informationsveranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte unter 04471/965-261 an.

 

Weitere Infos oder Interesse an der Teilnahme? Dann melden Sie sich gerne bei Stephan Bicker unter bicker@klv-clp.de oder 04471/965-261. 

 

 

 

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Februar 2019 

 

Minister überreichen Förderbescheid

 

 

Auch der Kreislandvolkverband Cloppenburg ist Kooperationspartner des „Praktikernetzwerkes Wirtschaftsdünger - Nährstoffmanagement für Wasserschutz in der Modellregion Oldenburger Münsterland“. Zentrales Ziel des Praktikernetzwerkes ist es, kurzfristig einen wesentlichen Baustein zur Schließung von Lücken überregionaler Nährstoffkreisläufe zu liefern. Im Mittelpunkt steht dabei die Separations- und Aufbereitungsmöglichkeiten so weiterzuentwickeln, dass die Wirtschaftsdünger in marktfähige Nährstoffe umgewandelt werden, damit diese deutlich zielgerichteter und effektiver als Ersatz für mineralischen Dünger im Pflanzenbau eingesetzt werden können. Die Ansätze sollen auf einer Reihe von Betrieben in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg geprüft und wenn möglich auch umgesetzt werden. Parallel sollen die Erfahrungen im Rahmen des Netzwerkes zwischen den Beteiligten ausgetauscht und darüber hinaus an alle schweinehaltenden bzw. tierhaltenden Betriebe in der Region weitergetragen werden. Die erarbeiteten Lösungen sollen somit auch als Beispiele bzw. Blaupause für alle Betriebe dienen, insbesondere in den Regionen Niedersachsens, in denen nach wie vor hohe Nährstoffüberschüsse zu verzeichnen sind.

Im Februar wurde in Hannover der Förderbescheid für das Vorhaben übergeben, welches jeweils mit 150.000 EUR vom Landeswirtschafts- und Umweltministerium finanziert wird. 

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Februar 2019

 

Landvolk praktizierende Tierärzte und Veterinäramt informierten Mitglieder

 

Im Januar und Februar 2019 veranstaltete das Landvolk wie in den Jahren zuvor zusammen mit dem Veterinäramt und mit praktizierenden Tierärzten aus dem Landkreis Cloppenburg verschiedene Infoveranstaltungen zur Tierhaltung.

 Mehr als 300 Landwirte informierten sich im Gasthof Sieger in Thüle zu Themen der Schweine-, Rinder- und Geflügelhaltung.

Auf der Infoveranstaltung für schweinehaltende Betriebe stellte Dr. Isabel Hennig-Pauka als Leiterin die Außenstelle für Epidemiologie der Stiftung der Tierärztlichen Hochschule Hannover aus Bakum vor. Zudem erläuterte Sie eine österreichische Studie, die sich mit Bewegungsbuchten im Abferkelbereich beschäftigt. Weiterhin wurde näher auf das Thema Schwänzekupieren eingegangen.

Anfang Februar fand die Infoveranstaltung für Geflügelbetriebe statt. Wie in Zukunft mit Maßnahmeplänen zur Antibiotikaminimierung umgegangen werden soll, erläuterte Frau Dr. Ines Lippemeier vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Des Weiteren wurden die Schadnagerbekämpfung, die Kadaverlagerung und betriebliche Kontrollen thematisiert.

Vier Experten sprachen auf der Infoveranstaltung für rinderhaltende Betriebe. Referiert wurde über Entschädigungen im Tierseuchenfall, über veränderte Anforderungen in Bezug auf die Hausapotheken, über den Umgang mit kranken und verletzten Tieren sowie über aktuelle Themen aus der tierärztlichen Praxis.

Die Zusammenarbeit des Landvolkes mit den praktizierenden Tierärzten und dem Veterinäramt hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und soll auch fortgeführt werden.

Januar 2019

Stoffstrombilanz

Alle Unterlagen, die zur Erstellung der Stoffstrombilanz benötigt werden, finden Sie in einem Dokument in unserem Download-Bereich.Bei Fragen zur Erstellung der Stoffstrombilanz melden Sie sich gern bei uns..


Markus Banemann: 04471 / 965-162        Inga Schnier: 04471 / 965-268
Gudrun Briest: 04471 / 965-160                Frank Kleimann: 04471 / 965-248

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Januar 2019

 

Werksführung bei Nordzucker

 

Zusammen mit dem ASAK (Agrarsozialer Arbeitskreis der KLJB) wurde am 11. Januar das Nordzucker Werk in Uelzen besichtigt. Das Werk in Uelzen ist das größte Werk der Nordzucker AG. Nach einer spannenden Unternehmenspräsentation durfte die Produktion angeschaut werden. Während der letzten Rübenkampagne wurden pro Tag rund 18.400 Tonnen Rüben verarbeitet. Die Rüben werden an sechs Tagen die Woche rund um die Uhr angeliefert. Die Verarbeitung der Rüben erfolgt ebenfalls rund um die Uhr. Bis aus der Rübe Zuckerkristalle gewonnen werden, dauert es etwa 12 Stunden. Ein Hektar Zuckerrüben liefert sowohl den Jahresbedarf an Zucker für 550 Personen als auch für 100 Personen die Jahresmenge an Sauerstoff.

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Oktober 2018

 

Digitalisierung ist jetzt und hier

 

Das Thema „Digitalisierung“ stand im Fokus des vierten Wirtschaftstages, zu dem die oben genannten Landvolkverbände in Beteiligung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Umgebung und der Industrie- und Handelskammer für Osnabrück, Emsland und der Grafschaft Bentheim eingeladen hatten. Neben interessanten Referenten waren rund 150 Zuhörer zu Gast.


Als Vorsitzender des Kreisverbandes Bersenbrück eröffnete Herr Johannes Schürbrock die Veranstaltung und betonte wie wichtig es sei, die Chance der Digitalisierung in der Landwirtschaft zu nutzen. Besonders der Breitbandausbau müsse weiter auf die Fläche gebracht werden, um die moderne Landwirtschaft zu fördern. Herr Dr. Michael Lübbersmann (Landrat des Landkreises Osnabrück) stellte in seinem Grußwort dar, dass die Digitalisierung sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Effizienz der Arbeit in der Landwirtschaft positiv beeinflusst.

 

Einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung in der Agrarwirtschaft“ hielt Jobst Rottmann. Durch seine berufliche Erfahrung als Verkaufsleiter für Norddeutschland im John Deere Vertrieb schilderte er, von welchen Vorteilen die Landwirtschaft profitieren kann. Mit Hilfe von Digitalisierung sollen Mensch, Maschine, Technologie und Wissen miteinander vernetzt werden. Eine große Chance wird in der Verbesserung der Maschinenverfügbarkeit gesehen. Durch eine ständige Datenübermittlung könnten Reparaturen in Zukunft vorgenommen werden, bevor bestimmte Verschleißteile versagen. Zusätzlich können Begleitschäden vermieden und somit auch Kosten reduziert werden. Zum anderen präsentierte er die Vorteile im Bereich des Pflanzenbaus. Durch explizitere Ausbringung des Pflanzenschutzmittels kann die Pflanze gezielter behandelt werden. Eine Einsparung des Herbizid-Einsatzes hätte neben der Kostenreduzierung auch eine umweltschonendere Arbeitsweise

zur Folge, was sich wiederum positiv auf die Zufriedenheit des Verbrauchers auswirken würde. Um dies auch umzusetzen, sei aber der Wandel von traditioneller zu digitaler Landwirtschaft wichtig, der weiter angeführt werden muss. Dies bedeutet weg von größer, schneller und stärker hin zu effizienter, einfacher und präziser, so Rottmann.

Nele Kolkmeier, Milchviehhalterin aus Osnabrück, berichtete von ihren täglichen Erfahrungen im Stall. Durch den Einsatz eines Melkroboters werden auf dem Betrieb Kolkmeier bereits täglich Daten genutzt und ausgewertet, um das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen. Dies erleichtert besonders die Aufgaben rund um das Herdenmanagement. Inzwischen werden zusätzlich Daten der Tiere zwischen Betrieb und Tierarzt ausgetauscht, was sich jedoch weiterhin mühsam gestaltet.

 

Als praktizierender Landwirt war ebenfalls Henning Schulte-Uffelage aus Hilter anwesend. Er sprach den vermehrten Bürokratieaufwand an. Besonders auf den Betrieben werde es immer schwieriger, die große Flut an Daten zu sortieren und auszuwerten.

 

Als Geschäftsführer des Bundesverbands Lohnunternehmen e. V. war Herr Dr. Hartmut Matthes vor Ort. Er verdeutlichte, wie wichtig das richtige Miteinander ist. Es sind viele Solisten auf dem Markt, ein Zusammenspiel ist zu dieser Zeit aber noch nicht möglich. „Wir brauchen Dirigenten, um die technologischen Möglichkeiten in Gleichklang zu bringen“, so Dr. Matthes. Zusätzlich machte er auf den Datenschutz aufmerksam. Es müsse geklärt werden, wo die aufgenommenen Daten gespeichert werden und wer Zugriff auf die Daten erhalte.

 

Herr Stefan Muhle (Staatssekretär im Nieders. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) erläuterte unter anderem den „Masterplan Digitalisierung“, wofür in den nächsten Jahren mehr als eine Milliarde Euro investiert werden soll. Vor allen Dingen wird das Ziel verfolgt, das Mobilfunknetz weiter auszubauen. Auf die Wichtigkeit der Kommunikation zwischen Politik und Landwirtschaft verwies Prof. Dr. Ludwig Theuvsen (Abteilungsleiter im Nieders. Landwirtschaftsministerium). Die Politik braucht den Kontakt zu den Landwirten, um kontinuierlich Verbesserungen umsetzen zu können.

Für die Zukunft heißt es weiter offen zu sein für das Thema Digitalisierung. Es muss ein deutlicher Mehrwert erkennbar sein, um Akzeptanz für aufkommende Veränderungen zu schaffen.

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